USA : Präsident Leitl ermöglicht Unternehmen Zugang zu Amerikas Top Forschungs-Universitäten

WKO-Präsident Christoph Leitl besucht mit einer hochkarätigen Mediendelegation das Silicon Valley und unterzeichnet ein Abkommen mit der renommierten Stanford University und dem Consulting Unternehmen Strategic Business Insights

Nach der Unterzeichnung des Abkommens mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston ermöglicht Präsident Christoph Leitl österreichischen Unternehmen den Zugang zur renommierten Stanford University. Präsident Leitl trifft sich mit seiner hochkarätigen Mediendelegation im Stanford Faculty Club mit Professor Fritz Prinz. Mit dem niederösterreichischen Spitzenforscher unterzeichnet er das Innovations-Kooperationsabkommen. Leitl dockt damit österreichische Unternehmen am „Olymp der Innovation“ an. Das Abkommen ist eine Besonderheit: Üblicherweise sind Stanford-Partner nur internationale Konzerne. Die Wirtschaftskammer ermöglicht mit ihrer Membership großen wie kleinen Unternehmen den Zugang zu Forschungswissen und die Teilnahme an Workshops – beispielsweise zu Themen wie E-Mobility, Energie und neue Materialien.

Breaking News von Michael Otter, dem neuen Leiter des AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA:  „Gerade in einer Zeit, in der in vielen Branchen Technologiebrüche anstehen, gilt es, schnelle Innovationszyklen zu bewältigen, um den technologischen Vorsprung auszubauen. Genau da setzen wir mit dem neuen Maßnahmenpaket an, um österreichischen Unternehmen und Institutionen den Zugang zu Spitzenforschungsinstitutionen sowie innovativen Unternehmen weltweit zu ermöglichen“. Krone Chefredakteur Georg Wailand ergänzt : „Bei dieser Reise geht es um Kontakte, Knowhow und Zukunft“.

Gegründet wurde die Stanford University 1885 vom Eisenbahnbaron Leland Stanford. Ohne diese Forschungsuniversität würde es das Silicon Valley nicht geben. Das Silicon Valley ist der schnelle Brüter für Innovationen. Jeder wird 24/7 getrieben von der Überzeugung, an der nächsten disruptiven Technologie mitzuarbeiten, die die Industrie aus den Angeln hebt und die Welt zum Besseren verändert. Das vielfach kopierte, aber noch nie erreichte Silicon Valley ist ein Mindset. Nirgendwo auf der Welt ist das Eco-System für Startups so perfekt wie hier im Silicon Valley. Die Hälfte des amerikanischen Risikokapitals wird im Silicon Valley investiert, flächenmäßig vergleichbar mit der Größe Burgenlands. Würden alle von Stanford Alumni gegründeten Unternehmen eine eigene Volkswirtschaft bilden, so wäre die Stanford University weltweit die Nr. 10 Volkswirtschaft, gefolgt vom MIT.

Führung durch Forschungslabors

Professor Prinz führt die Delegation durch Forschungslabors. Sündteure Geräte sind im Einsatz und deren Nutzung wird dementsprechend minutenweise abgerechnet.

Flankierend zum Stanford-Abkommen unterzeichnet Präsident Leitl den Vertrag mit dem auf Innovation und Technologie-Trends spezialisierten Beratungsunternehmen Strategic Business Insights. Diese Kooperation ermöglicht den Zugang zu aktuellem Trendwissen. Sozusagen ein „GPS to navigate the future“.

Vor der Memorial Church

Präsident Leitl vertieft die Kontakte mit dem Technologiepartner PlugandPlay TechCenter (PnP) des GoSiliconValley – Programms. Für diese erfolgreiche gemeinsame Technologie-Initiative von Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer haben sich seit 2010 über 110 Austro-Startups qualifiziert. Die GSV-Teilnehmer Thomas Kriebernegg und Dimitrije Nikolic von Appers pitchen wie man als Unternehmen mit seinem App aus den fünf  Millionen Apps auffallen kann.

PnP CEO Saeed Amidi und Präsident Leitl

Was nimmt die Delegation an Eindrücken mit in ihr virtuelles Reisegepäck ? Die Geschwindigkeit, mit der Sachen im Silicon Valley angegangen werden. Think Big. Fehler machen als Erfahrung. Alles ist möglich. Der ungeheure Optimismus. Der Wille, mit seinem Produkt die Welt zu verbessern. Und: Der      „Footprint“ Österreichs im Silicon Valley wird immer größer – GoSiliconValley-Programm, Stanford Kooperation und das von WKO und BMEIA betriebene gemeinsame Büro Open Austria in San Francisco.

Präsident Leitl mit Walter Koren bei Open Austria

Zum Abschluss der Reise fahren wir an die Küste. Dank fototechnischer Unterstützung aus Cupertino wird der graue nebelverhangene Himmel in gleißendes Sonnenlicht getaucht. Ich bin überzeugt, dass die Teilnehmer der Delegation wieder kommen werden. Sie wurden vom „Silicon Valley“ – Bazillus infiziert. Auch wird es vieles über die Innovationsleuchttürme der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in den USA zu berichten geben. Mir kommt es erst gestern vor, als Professor Prinz in seinem Lieblingsrestaurant in Los Angeles – im Spago von Wolfgang Puck – die Kooperation zwischen WKO und Stanford University vorschlug.

To be continued
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