Weihnachten in Südafrika

Wie ein Unternehmen aus Tirol Weihnachtsstimmung in Johannesburg verbreitet

Wenn man in Österreich an Weihnachten denkt, kommen einem sofort die kalte Jahreszeit, Schnee, Kekse und natürlich Weihnachtsmärkte in den Sinn. Weihnachtsmärkte gibt es auch in Südafrika, aber dazu etwas später.

Sonne, Strand und Braai

Weihnachten in Südafrika heißt in erster Linie Sonnenschein, Strand und Braai, die südafrikanische Variante des Grillens. Die Südafrikaner verbringen den Tag am Strand mit Schwimmen und Spielen. Der mitgebrachte Grill darf natürlich nicht fehlen. Auch den Weihnachtsmann kann man in Badhose und Flip-Flops zu Gesicht bekommen. Diesen Anblick ersparen wir uns aber lieber. Wer in der Weihnachtszeit nach Johannesburg oder Kapstadt kommt, muss auf den Besuch am Weihnachtsmarkt nicht verzichten.

Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte wie wir sie in Österreich kennen sucht man in Südafrika jedoch vergeblich. Aber wer hat schon bei 30 Grad das Verlangen nach einem heißen Punsch? Auf südafrikanischen Weihnachtsmärkten werden vor allem kühle Getränke und Cocktails angeboten. Weihnachtsschmuck in unzähligen Farben, Formen und Varianten findet man auch hier. Da kann auch schon einmal ein Glasperlen Rentier neben einem afrikanischen Affenbrotbaum (Baobab) gefunden werden.

Echte Tannenbäume sind in Südafrika nicht leicht zu finden. Umso kreativer sind die künstlichen Christbäume in jeder Form und Farbe. Das Tiroler Unternehmen  MK Illumination sorgt bereits seit Jahren für eine ganz besondere Weihnachtsstimmung in Johannesburg.

Der Baobab Christbaum am Nelson Mandela Square

Bereits seit dem Jahr 2010 installiert MK Illumination aus Innsbruck, Tirol, diesen eindrucksvollen Christbaum auf dem nicht weniger eindrucksvollen Nelson Mandela Square im Einkaufszentrum Sandton City. Diese gelungene Installation des Giganten aus dem Busch im weihnachtlichen Glanz wurde seither zum Symbol für den südafrikanischen Christbaum schlechthin.

Baobab am Nelson Mandela Square
(c) MK Illumination Handels GmbH

Wie es dazu kam erzählt Klaus Mark, der CEO von MK Illumination, in einem kurzen Video.

Ein festlich geschmückter Christbaum gehört also auch in Südafrika zum Weihnachsfest. Jedoch müssen die Kinder etwas länger auf ihre Geschenke warten. Der Weihnachtsmann kommt hier erst in Nacht, wenn alle schlafen. Untertags liegt er ja noch in der Badehose am Strand. Am 25. Dezember am Morgen ist dann die Freude groß.

Eine Gemeinsamkeit gibt es ja doch zwischen Weihnachten in Österreich und Südafrika: Die Kinder können es kaum erwarten, bis endlich die Geschenke da sind.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.