Die heißeste Woche des Jahres

Es ist wieder mal soweit: Die Exporttagswoche sammelt unser Team aus aller Welt und wirft uns in Wien auf einen wunderbaren Haufen. Ob das wohl gutgehen wird...

Montag 8:00 Uhr, 1. Bezirk. Nicht umsonst ist eine halbe Stunde „Eintreffen“ geplant, denn die Wiedersehensfreude ist groß: als aller Welt trudeln Kolleginnen und Kollegen ein, die meisten sehen sich nur einmal im Jahr. Da gibt’s natürlich einiges zu besprechen!

Blinde Katzen herden

Wie schaut’s denn jetzt WIRKLICH beim Brexit aus, Christian? Und wie geht’s dir mit der Infrastruktur in Lagos, Guido? Edith, freust dich schon auf Nairobi? Shanay, was tut sich im Inland?

Gar nicht so einfach: alle Blogger auf ein Bild zu bekommen war meine Herausforderung des Tages!

Wir geben’s ja zu: wir sind eine laute, bunte Truppe: bis wir alle stillsitzen, vergeht eine gute Viertelstunde. Ich bemerke mit einem Schmunzeln: das Fernweh, das uns regelmäßig für mehrere Jahre in alle Ecken der Welt treibt, flammt bei solchen Gelegenheiten besonders auf. Und wird gleichzeitig durch die verträumten Blicke der  „Auslandskollegen“ beschwichtigt:

Schon schön da. In Wien.

Am Abend geht’s gleich weiter: bei der Exporter’s Nite kann man sich gleich mit Top-Exporteuren (die man meistens sowieso schon gut kennt), Kollegen und Stakeholdern austauschen. Aber: nicht bis in die frühen Morgenstunden! Für die zig Beratungsgespräche, Info-Sessions und Interviews ist ein klares Köpfchen unabdingbar.

Die Welt auf einer Stiege: das traditionelle Foto vor der Exportpreisgala

Heterogen an einem Strang ziehen

Als stille (oder auch nicht so stille) Beobachterin bin ich über unsere Dynamik immer wieder verwundert. Denn wir sind ja eigentlich schon eher auf das Alphatier-Profil getrimmt: Extrovertiert. Kommunikativ. Optimistisch. Mach‘ ma schon!

So ein bunter Haufen ist nicht immer ein Regenbogen, und wenn sich Meinungen unterscheiden dann lassen wir die Samthandschuhe auch nicht immer an. Aber beim Exporttag merkt man, wie wir aus AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA die Artillerie ausrollen: 70 Wirtschaftsdelegierte, die mit Begeisterung und meist ohne Atempause (von einer Mittagspause ganz zu schweigen) die Fragen österreichischer Firmen beantworten. Über die Zukunft referieren, und die Welt für Exporteure ins Rampenlicht stellen. Meine Interviews (die es übrigens hier zu sehen gibt) über sich ergehen lassen. Eloquent, mit einem Lächeln.

 

Auf der Interview-Bühne durfte ich meine Kolleginnen und Kollegen zu Zukunftsthemen befragen

Und auch wenn ich am Freitag müde ins Bett fallen werde: es ist schön, ein Teil dieser Woche gewesen zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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