Auf der Seidenstraße in Buchara und Samarkand

Buchara und Samarkand haben auf der sagenumwobenen Seidenstraße eine Jahrtausende alte Geschichte. Sie sind auch im heutigen Usbekistan bedeutende Wirtschaftszentren.

Der Reformkurs Usbekistans rückt das Land ins Spotlight internationaler Geldgeber und eröffnet auch zahlreiche Chancen für österreichische Unternehmen.

Taschkent – Buchara

230 km/h zeigt die Anzeigetafel. Ich sitze im einzigen Hochgeschwindigkeitszug Zentralasiens. Die 600 Kilometer lange Strecke Taschkent – Buchara lege ich in knapp dreieinhalb Stunden zurück. Um halb drei Uhr nachmittags war ich noch am Flughafen in Almaty. Jetzt streife ich um Mitternacht durch die engen Gassen der Altstadt. Mein Weg führt mich vorbei an der Synagoge und der Statue des Geschichtenerzählers Nasreddin Hodscha hin zum Kalon Minarett.

© Rudolf Thaler

Afrosiyob Talgo-Hochgeschwindigkeitszug

Im Gespräch mit dem ersten stellvertretenden Gouverneur der Region Buchara steht der Ausbau des Tourismus und der Landwirtschaft im Fokus. Ich besuche die Landwirtschaftszone. Hektar große Glashäuser werden errichtet. Ein neuer Stadtteil mit westlichen Hotels ist nahe der Altstadt geplant. Bei der Besichtigung des größten Gipskartonwerkes in Zentralasien klettert die Quecksilbersäule auf 50 Grad Celsius.

Samarkand

Den Gouverneur der Region Samarkand habe ich bereits in Wien kennengelernt. Er kommt gerade von einem Treffen mit lokalen Unternehmen. Samarkand ist nach der Hauptstadt Taschkent die ökonomisch zweitwichtigste Region in Usbekistan. Auch hier ist die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte ein zentrales Thema und Innovationen „Made in Austria“ sind gefragt.

© Rudolf Thaler

Samarkand Gouverneur Turdimov Erkinjon

Am Abend erlebe ich am Registanplatz mit seinen drei Madrasas aus dem 15. und 17. Jahrhundert ein imposantes Lichtschauspiel.

Registan Square im Dämmerlicht

Mein Tipp

Nach drei intensiven Tagen und zahlreichen Terminen sitze ich wieder im Flieger nach Almaty. Im Reisegepäck habe ich: Starkes Kooperationsinteresse und vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Usbekistan setzt auf Entrepreneurship, Privatisierung und Öffnung. J e t z t ist der ideale Zeitpunkt für Unternehmen, Chancen zu sondieren. Österreichische Unternehmen werden als Partner geschätzt.

Attraktiver Wachstumsmarkt

Usbekistan ist Österreichs zweit­wich­tigs­ter Wirtschaftspartner in Zentralasien. Mit seinen 33 Millionen Einwohnern ist es das bevölkerungsreichste Land in Zentralasien und reich an Rohstoffen.

Als ehemaliger Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles sehe ich vieles mit der Silicon Valley Brille. Mich beeindruckt auch die aufkeimende Startup Szene mit Co-Working Spaces und Business Inkubatoren. Bereits Kleinkinder werden an neue Technologien und künstliche Intelligenz herangeführt.

© Rudolf Thaler

Bei einer Entrepreneurship-Konferenz in Tashkent

To be continued

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