Exporttag 2020 – digital und phänomenal!

Mehr als 5.000 registrierte Teilnehmer, 1.000 Beratungsstunden der WKÖ-Wirtschaftsdelegierten und über 40 Stunden Programm. Das war der erste virtuelle Exporttag 2020. Aber was hat sich im Hintergrund alles abgespielt? Erfahren Sie es in einem exklusiven Blick hinter die Kulissen.

Der Exporttag ist die größte Veranstaltung der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und jedes Jahr das Highlight im Event-Kalender der österreichischen Exporteurinnen und Exporteure. Im Jahr 2020 sollte er noch größer und besser werden, war der Anspruch. Monatelang wurde an einem neuen Konzept gefeilt und getüftelt. Und jetzt kommt der Satz, den wir alle in den vergangenen Monaten wohl zu oft gehört haben…

„Und dann kam Corona…“

Weltweit wurden Veranstaltungen und große Konferenzen verschoben oder ganz abgesagt. Für den Exporttag kam das nicht infrage. Denn gerade in herausfordernden Zeiten und Krisensituationen sind wir, die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, stets an der Seite unserer Kundinnen und Kunden!

Es ging also darum, innerhalb kürzester Zeit und teilweise aus dem Home-Office wieder ein völlig neues Konzept zu erarbeiten. Die Inhalte wurden angepasst, Resilienz ist das Thema der Stunde. Eine Verbesserung des Supply-Chain-Managements ist notwendig, die Abhängigkeit von einzelnen Partnern oder Ländern muss reduziert werden, und vieles, vieles mehr…

Nach dem ersten Schock folgt die Phase der Krisenbewältigung. Es geht es nun darum, möglichst rasch den Blick wieder in die Zukunft richten. Neue Märkte. Neue Chancen. Neues Wachstum. Wo liegen die Märkte der Zukunft? Wo haben unsere österreichischen Exportbetriebe die besten Absatzchancen? Und welche Geschäftsmöglichkeiten ergeben sich durch und nach Corona?

Umzug in den virtuellen Raum

Die größte Herausforderung, die es für das Exporttag-Team zu meistern galt, war wohl die Umstellung der Veranstaltung auf ein komplett virtuelles Format.
Die hohen Anforderungen der AUSSENWIRTSCHAFT machten es notwendig, verschiedene Tools und Softwarelösungen miteinander zu kombinieren. Damit haben wir sichergestellt, dass wir unseren Kundinnen und Kunden umfassende Informationen und die bestmögliche Erfahrung bieten.

Der Veranstaltungssaal wurde kurzerhand zum technischen Kontrollzentrum.

Der Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, Michael Otter, mit Moderatorin Maggie Childs auf der Exporttagsbühne – diesmal ohne Live-Publikum.

Es war nicht immer leicht und bis zum letzten Augenblick blieb es spannend. Werden die Livestreams und Re-Streams halten? Werden sich alle externen Sprecherinnen und Sprecher rechtzeitig virtuell einfinden? Kommen sie mit ihrer Technik, ganz ohne lokalen Support, zurecht? Wie funktionieren die unzähligen virtuellen Beratungsgespräche zwischen unseren Kundinnen und Kunden und den WKÖ-Wirtschaftsdelegierten. Vor allem in Ländern, die eine schwer überwindbare Firewall oder mitunter eine schlechte Internetverbindung haben.

 

Besprechungsräume wurden zu virtuellen Stages umfunktioniert. Hier Regionalmanager Martin Meischl bei der Session „Wachstumsmarkt Europa“ und Eva Frei und Marion Tschernutter bei „Neue Exporterfolge #schaffenwir“.

virtueller Exporttag 2020 – ein voller Erfolg

Natürlich gab es die eine oder andere technische Herausforderung, bei der dann spontan improvisiert werden musste. Aber mit einem sensationellen Support-Team und Plan B und C konnten wir auch diese Situationen meistern. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Die beeindruckenden Zahlen von Österreichs größtem digitalem Event:

  • Mehr als 5.000 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • Rund 1.000 Beratungsstunden der WKÖ-Wirtschaftsdelegierten
  • Rund 40 Programmstunden
  • Mehr als 100 Expertinnen und Experten auf den Bühnen des Exporttags
  • Rund 17.000 Interaktionen innerhalb der Exporttagscommunity
  • Die Programmpunkte wurden insgesamt mehr als 32.000 Mal angesehen.

Ein großer Vorteil des virtuellen Formats: Die Videos der einzelnen Programmpunkte stehen auch noch im Nachhinein allen Interessierten gratis zum Nachschauen zur Verfügung.

Wir hoffen natürlich, dass wir uns nächstes Jahr wieder persönlich beim Exporttag 2021 sehen werden! Oder im besten Fall schon davor bei einer unserer vielen anderen Veranstaltungen

Weitere Eindrücke

Individuelle Beratungsgespräche mit den WKÖ-Wirtschaftsdelegierten aus aller Welt:

WKÖ-Wirtschaftsdelegierte Gabriele Haselsberger vom AußenwirtschaftsCenter Kiew mit Marlene Jabinger von Maresi. Es ging um den Verkauf von Eiskaffee in der Ukraine, den es bereits in den lokalen Tankstellen zu kaufen gibt.

Waste Management ist auch im südlichen Afrika ein Thema. WKÖ-Wirtschaftsdelegierter Johannes Brunner im Beratungsgespräch mit Anton Rettenbacher von M-U-T.

Unter dem Motto „Don’t forget to sparkle“ möchte die Sektkellerei Szigeti auch die baltischen Länder erobern. Beim Exporttag holte sich Herr Markus Stiegler dazu wichtige Tipps bei der WKÖ-Wirtschaftdelegierten Ingrid Valentini-Wanka. Die steigenden österreichischen Weinexporte in die Region ebnen den Weg.

Beratungsgespräch: WKÖ-Wirtschaftsdelegierte Caroline Adenberger, AußenwirtschaftsCenter Doha, mit Gudrun Schuhfried vom MedTech-Unternehmen „Dr. Schuhfried Medizintechnik GmbH“ zum Markteinstieg in Katar und Kuwait.

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